Bitte um den Ortsnamen, Straßenecke oder Werkstattbezug, eventuell eine Visitenkarte oder Social-Media-Seite. Wer wirklich produziert, zeigt gern Einblicke, Fotos oder Aufträge. Fehlende Spuren außerhalb des Verkaufsstands deuten häufig auf Zukauf und anonyme Massenware statt eigener Fertigung.
Frage nach Arbeitszeit, Trocknungszeiten, Brennvorgängen, Färbebädern oder Schleifgängen. Wer Prozesse kennt, schildert lebendig und konkret. Allgemeine Aussagen oder ausweichende Antworten sind Warnsignale. Konkrete, nachvollziehbare Schritte ergeben ein Bild, das Handarbeit, Können und geduldige Qualitätskontrolle erkennen lässt.
Sieh zu, wie Ton geformt, Glas geblasen, Holz geschnitzt, Stoff gewebt wird. Fragen ergeben sich von selbst, und du erkennst Fertigkeit mit eigenen Augen. Fotos, Geräusche, Gerüche und Gespräche prägen Erinnerungen, die im Objekt weiterleben und später ehrlich erzählt werden können.
Achte auf Märkte mit Jury, regionalem Bezug oder Museen im Rücken. Kuratierte Stände signalisieren Prüfungen und Qualitätsmaßstäbe. Die Atmosphäre ist ruhiger, Beschilderungen erklären Prozesse, und Verkäuferinnen sprechen fachkundig, nicht nur überzeugend. Das hebt echte Arbeit über bloßes Dekor.